Stütz- und Förderklassen

 

In den Stütz- und Förderklassen arbeiten Schule und Jugendhilfe eng zusammen. Wenn ein*e Schüler*in aufgrund von Problemen nicht mehr regulär beschult werden kann, entwickeln Lehrkräfte und Sozialpädagog*innen in der Klasse gemeinsam mit den Eltern und allen anderen Beteiligten individuelle Lösungen, die dem Kind zurück in das Regelschulsystem helfen sollen.
Wir unterstützen Schülerinnen und Schüler mit hohem, längerfristigen Unterstützungsbedarf, der sich z. B. durch häufige Regelverstöße im schulischen Miteinander, hohen Fehlzeiten oder auffälligen Zurückgezogenheit äußert.
Durch die enge Abstimmung zwischen Schule und Jugendhilfe sind eine flexible Unterrichtsgestaltung und individuelle Förderplanung möglich. Ausschlaggebend für den Erfolg ist die Zusammenarbeit mit den Eltern. In zwei Klassen (Grundschulstufe und Mittelschulstufe) können maximal je acht Kinder oder Jugendliche gefördert werden.

 

Neue Wege in der schulischen Laufbahn

Der Unterricht beginnt um acht Uhr, die Kinder bleiben bis 16 Uhr am Förderzentrum St. Felix in Neustadt a. d. Waldnaab. Am Freitag endet der Unterricht mittags. Schulischer Unterricht, Einzelbetreuungszeiten, Einzel- und Gruppengespräche sowie Freizeitangebote wechseln sich ab. Ein gemeinsames Mittagessen gehört zu unserem Angebot. Kinder, die außerhalb von Neustadt wohnen, werden mit dem Kleinbus in die Schule gefahren.
Für Wünsche, Nöte und Sorgen, Spaß, Spiel und Hausaufgaben stehen in jeder Gruppe eine Lehrkraft, eine heilpädagogische Förderlehrerin und eine Sozialpädagogin zur Seite. Die Sozialpädagogin unterstützt die Eltern bei regelmäßigen Hausbesuchen in allen Erziehungsfragen und bei besonderen Problemen. Mit dem Jugendamt findet in halbjährlichen Abständen ein gemeinsamer Austausch über die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen statt.

Junge macht Schulaufgaben
Stifte